Afrikanischer Frühling (II)

Es kommt in immer mehr Ländern Afrikas zu Protesten gegen langjährige Herrscher. Und Regierungen versuchen präventiv gegen solche Massenproteste vorzugehen, indem sie die Opposition mit Polizeigewalt einschüchtern.

In der Republik Kongo gingen Ende letzten Monats Tausende gegen eine verfassungswidrige, dritte Amtszeit von Präsident Denis Sassou-Nguesso auf die Straße, der seit drei Jahrzehnten an der Macht ist. Der 72-Jährige dürfte eigentlich nicht mehr für eine dritte Amtszeit antreten, da es eine Altersgrenze von 70 Jahren und eine Grenze von 2 Amtszeiten gibt.

Weitere Informationen: Proteste in Kamerun

In Uganda wurde der Oppositionsführer Kizza Besigye unter Hausarrest gestellt, weil er öffentliche Wahlkampfkundgebungen abhalten wollte. Wahlveranstaltungen der Opposition wurden durch Polizeigewalt aufgelöst. Schon bei der letzten Wahl 2011 kam es zu Gewalt. Auch Kizza Besigye war damals direkt davon betroffen.

Weitere Informationen: Polizeigewalt in Uganda und Oppositionsführer unter Hausarrest

Eine Übersicht zivilgesellschaftlicher Proteste und Umstürze auf dem afrikanischen Kontinent findet ihr in diesem Blogeintrag: Übersicht – Afrikanischer Frühling

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