Anbei findet Ihr eine bunte Übersicht von Presseartikeln mit Afrika-Bezug. Die Artikel behandeln unter anderem die neue Stärke von Frauen in der afrikanischen Politik, eine neue Protestbewegung in Tunesien für die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Dürre in Äthiopien und zwei Artikel zu Steuerabkommen und wie sie die Entwicklungschancen afrikanischer Staaten vermindern. Viel Spaß bei der Lektüre. Je nach Resonanz werde ich solche Pressespiegel häufiger zusammenstellen. Aber keine Sorge: Ende der Woche erscheint auch wieder ein spannender Artikel!

Afrika: Wo mächtige Männer für Frauen Platz machen müssen

Afrikanische Staaten werden meist von Männern regiert – bis jetzt. Immer mehr politische Ämter gehen an Frauen. Sogar im muslimisch geprägten Westafrika.

Zum Artikel auf Süddeutsche.de

 

Der Pass wird passend gemacht

Abschiebung: Wenn die deutschen Behörden einen Flüchtling nicht loswerden, lassen sie eben dessen Staatsangehörigkeit ändern. Afrikanische Botschaften werden für ihre Mithilfe bezahlt

(…)

Die Bundespolizei und die Ausländerbehörden lassen seit Jahren Beamte aus afrikanischen Staaten einfliegen, die in den oft nur wenige Minuten dauernden Gesprächen mit den Betroffenen entscheiden, ob es sich um einen Bürger ihres Staates handelt. Wenn sie das glauben, stellen sie einen Passersatz aus, das „Emergency Travel Certificate“.

Zum Artikel auf Freitag.de

 

 

Tunesien neue Protestbewegung gegen Arbeitslosigkeit

Fünf Jahre nach der Revolution in Tunesien protestieren erneut landesweite Zehnttausende Menschen. Was in den vergangenen Woche in der Stadt Kasserine begann, setzt sich im ganzen Land fort: Die Forderung nach Arbeit, sozialer Gerechtigkeit und einem Ende der Korruption.

Zum Artikel auf diefreiheitsliebe.de

 

 

Rekord-Dürre bedroht Äthiopiens Wirtschaftswunder

Die Dürre stellt Äthiopien aktuell vor ein weiteres Problem: Das fabelhafte Wirtschaftswachstum stammt aus den Sektoren Dienstleistung – und aus der Landwirtschaft. 90 Prozent der Anbauflächen sind allerdings von Regen abhängig. Bewässerungssysteme für eine industrialisierte Landwirtschaft baut das Land erst auf. Dafür wurde Äthiopien schon für seine grüne Revolution gefeiert. Doch nun könnte die Dürre den bislang stetigen Aufschwung bremsen.

Obendrein beherbergt das Land ein großes Flüchtlingskontingent: 821.000 Menschen aus dem Südsudan, Somalia und Eritrea leben in äthiopischen Lagern. Trotzdem bleibe die Regierung bei einer „Politik der offenen Tür“, berichtete das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.

Zum Artikel auf spiegel.de

 

 

Malawi counts cost of tax avoidance in lost lives and crumbling public services

Malawi, my country, is among the poorest in the world. Gross domestic product per person is just $255 (£175) a year. Less than a dollar a day, it is barely enough to live on. Yet an outdated and unfair tax deal with the UK (pdf), signed in 1955, has tied the hands of the Malawian government and makes it possible for UK companies operating here to pay little or no corporate tax.

Zum Artikel auf theguardian.com

 

 

Report: The treaties that cut taxes in poorest countries

Developing countries have now signed on to around a whopping 1,500 tax treaties with their wealthier counterparts. These agreements between countries carve up the right to tax business that operate across borders.

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Some tax treaties provide a far better deal than others and treaties between developing countries are improving. Worryingly, the deals struck with the OECD rich-country club are getting worse over time.

Zum Artikel auf Taxjustice.net

 

 

„Burkina Faso ist Opfer des Fluchs des Goldes“

In Burkina Faso sind für den Abbau von Gold, das in der Schweiz raffiniert wird, ganze Dörfer umgesiedelt worden: Zu diesem Schluss kommt eine Studie von zwei Schweizer Hilfswerken. Der Ökonom Barthélémy Sam aus Burkina Faso ruft die Eidgenossenschaft dazu auf, ihren Anteil der Verantwortung zu übernehmen, um solch missbräuchlichen Praktiken einen Riegel zu schieben.

Zum Artikel auf Swissinfo.ch

 

 

Why East Africa wants to ban second-hand clothes

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One argument is that the imported clothes are so cheap that the local textiles factories and self-employed tailors can’t compete, so they either close down or don’t do as well as they could.

Zum Artikel auf BBC.com

Die europäischen Kleiderspenden landen übrigens auch häufig auf afrikanischen Märkten: Das Kilo für 1,20 Dollar. Zum Artikel auf Zeit.de 

 

 

UN experts say Rwanda recruiting refugees to oust Burundi leader; Kagame says claims ‚childish‘

(…)

Burundi has been in turmoil since Nkurunziza announced plans in April to run for a third term, which he went on to win.

More than 400 people have died since then and at least 230,000 have fled the country.

Zum Artikel auf mgafrica.com

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