Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, meinen neuesten Artikel fertigzustellen. Also findet ihr in der Zwischenzeit anbei einen zweiten Pressespiegel. Die Artikel behandeln unter anderem den Kampf um Mandelas politisches Erbe in Südafrika, ein Buch über die „Flüchtlingsindustrie“, wie Ghana jährlich 5,5 Milliarden US-Dollar durch Steuerhinterziehung verliert und sich deswegen zu hohen Kosten verschulden muss, politische Protestaktionen der Bevölkerung in Simbabwe und die Ablehnung der EU-Kommission, den Handel mit Elfenbein zu verbieten.

Mandelas Erbin

Südafrikas Präsident machte Thuli Madonsela zur obersten Kämpferin gegen Korruption. Dumm für ihn, dass sie ihren Job ernst nimmt. Jetzt steht er selbst am Pranger.

Zum Artikel auf sueddeutsche.de (leider hinter einer „Bezahlschranke“, die man aber durch einen Testzugang umgehen kann – es lohnt sich!)

 

Thuli Madonsela gets funding boost to probe Guptas and state capture

The national treasury has reportedly committed half of the R3-million requested by the public protector’s office.

Zum Artikel auf Mail and Guardian Africa (englisch)

 

Kampf um Mandelas Erbe

Der südafrikanische Präsident Zuma hat Ministerposten in Absprache mit einer reichen Familie vergeben. Nun bekämpfen viele das korrupte System. Verlieren sie, droht eine Katastrophe.

Ein ähnlicher, kostenfreier Artikel auf fr-online.de

 

EU will auch Militär mit Entwicklungshilfe unterstützen

Aus einem Fonds für Entwicklungshilfe soll künftig auch Geld an afrikanische Streitkräfte fließen. Kritiker befürchten eine Stärkung repressiver Regime.

Zum Artikel auf ZEIT.de

Und wie Europa mit brutalen Regimen kooperiert, um Flüchtlinge abzuhalten, könnt ihr hier nachlesen.

 

Hirten und Kleinbauern sollen in Tansania vertrieben werden. Die Weltbank und die Bundesregierung billigen ein Vorhaben, das die Rechte indigener Völker verletzt.

Zum Artikel auf Sueddeutsche.de

Unruhen in Simbabwe – Wut auf Mugabes Pleitesystem
Nach Jahren der Ruhe treiben Wirtschaftskrise und Polizeiwillkür die Menschen auf die Straße. Auslöser waren Einfuhrbeschränkungen.

Zum Artikel auf taz.de

 

Ghana loses $5.5 billion annually in trade leakages

Ghana loses a staggering $5.5 billion annually due to trade leakages, a development that is hampering the country’s economic growth, Global Financial Integrity (GFI) says in its latest report.

According to the Washington-based organisation’s illicit financial inflows report on Ghana, the country lost $22 billion during the period between 2008 and 2012 as a result of misrepresentation of trade invoices by the private sector.

Zum Artikel auf The Africa Report (englisch)

 

Ghana to sell $1 billion Eurobond despite concern over borrowing costs

A failure to issue a Eurobond would leave a $750 million hole in the 2016 budget with an additional $250 million needed to repay debt

Zum Artikel auf Mail and Guardian Africa (englisch)

Wie das System hinter diesen illigitimen Geldabflüssen funktioniert, habe ich hier beschrieben. Und unter folgendem Link könnt ihr euch über die negativen Folgen für afrikanische Staaten erkundigen.

 

Burundi’s president Nkurunziza gives southern rebels two weeks to surrender, or face full force of military

The violence that has gripped the landlocked country and left more than 470 people dead since April 2015

Zum Artikel auf mail and guardian africa (englisch)

 

African wildlife officials appalled as EU opposes a total ban on ivory trade

European commissions’ opposition to a proposed global ban will spell the beginning of a mass extinction of African elephants, warn officials from 29 African states

Zum Artikel auf theguardian.com (englisch)

 

Die Flüchtlings-Industrie

Ein Gespräch mit Ben Rawlence über die Situation im kenianischen Dadaab, dem wohl größten Lager der Welt, und über den hässlichen Türkei-Deal, der Europa erpressbar macht.

Zum Artikel auf Sueddeutsche.de (ebenfalls hinter der „Bezahlschranke“)

 

Und zwei weitere Artikel ohne Afrika-Bezug:

 

Gefälligkeitsgutachten zu Gorleben und Fracking?

Eigentlich soll sie die Bundesregierung unabhängig beraten: die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover. Kaum ein kontroverses Thema im geologischen Bereich, zu dem die BGR nicht – teils umstrittene – Studien erstellt hätte: Gorleben, Fracking, Klimawandel. Doch die Ergebnisse sind teilweise unter zweifelhaften Umständen entstanden, wie Recherchen von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ (SZ) ergeben.

Zum Artikel auf ndr.de

 

Die Polithackerin und Whistleblowerin Birgitta Jónsdóttir könnte Islands Premierministerin werden. Sie will das Land zu einem digitalen Freihafen machen.

 

Artikel auf Sueddeutsche.de (leider auch hinter der Bezahlschranke)

 

 

Hier geht es zum ersten Pressespiegel von zebralogs.

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