In seinem Buch „Digitaler Kapitalismus“ beschreibt Philipp Staab, wie die Konzerne die Welt unter sich aufteilen. Doch ist das Phänomen neu? Eine Buchkritik.

Ob Überwachungsskandale, Arbeitsrechte, Steuerflucht oder Kartellermittlungen – die großen Internetkonzerne stehen fast täglich in den Schlagzeilen. In seinem neuen Buch „Digitaler Kapitalismus“ schreibt Philipp Staab, Soziologieprofessor an der Humboldt-Universität Berlin, die Digitalkonzerne läuteten eine neue Epoche des Kapitalismus ein. Amazon, Google, Apple und Facebook sowie ihren chinesischen Konkurrenten Alibaba und Tencent sei es gelungen, Märkte zu privatisieren. Somit, so schreibt Staab, sei die „neoliberale Epoche neutraler Märkte vorüber“.

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